© Franz Habermacher 2018
HABI-ART KUNSTSCHULE ZÜRICH

Die Kunstmalschule

Das besondere an der Schule ist wie der Stoff vermittelt wird. Es ist kein Frontalunterricht wie wir ihn von der Schule her kennen, bei dem ein Mittelweg zwischen dem schnellen und dem langsamen Schüler gesucht wird. Es geht jeder Schüler in seinem Tempo durchs Programm und kann so seine Arbeiten jeweils immer fertig stellen. Das schriftliche Kursmaterial ist der Leitfaden durch den Kurs. Der Kursleiter unterstützt die Schüler bei ihren Aufgaben. Der Unterricht findet eher in der Form eines Dialoges zwischen dem Schüler und dem Kursleiter statt. Das Tun ist immer ein Prüfstein. Eine gelungene Ausführung ist für den Schüler und den Kursleiter jeweils ein schönes Erfolgserlebnis.

Stillleben sind Basistraining für die Regeln der Kunst

Alltägliche Gegenstände wie Vasen, Krüge und Dekorationsgegenstände sind schnell zur Hand. An einzelnen Gegenständen, oder an einer Komposition werden auf einem Blatt Papier die Techniken der Malerei geübt. Schritt für Schritt werden so neue Aspekte in der Malerei behandelt. Ein Künstler sollte mit den Regeln und Materialien in der Malerei sehr gut vertraut sein. So kann er sich bei seiner kreativen Tätigkeit, ganz auf seine Kreation konzentrieren und muss nicht an viele technische Einzelheiten denken.

Die vier Entwicklungsstufen

Um Meister zu werden gibt es vier Entwicklungsstufen mit Geduld zu überwinden. Dies ist jetzt aus der Sicht eines Aquarelllisten, hat aber für die anderen auch Gültigkeit: 1. Der Anfang ist ein unbekümmertes Herangehen an Farben und Technik ohne große Erwartungshaltung. Zufällige, überraschende Ergebnisse entstehen. 2. Es folgt eine bewusste Inkompetenz. Frustration und Verkrampfung können sich einstellen. Glückliche Zufälle können durch eine fixierte Haltung verhindert werden. 3. Wenn Sie dieses Tal mit viel Fleiß, Willen und Durchhaltevermögen durchschritten haben, tritt Kompetenz in Erscheinung. Diese Stufe hat viel mit Können und Erfahrung zu tun. Man läuft da Gefahr sich selber zu kopieren, was einen künstlerischen Prozess nur vortäuscht. 4. Erst in der vierten Phase, nachdem man die Aquarell-Techniken gelernt, verinnerlicht und gespeichert hat, kann man schöpferisch tätig sein. Um kreativ zu sein, muss man sich von diesen Regeln auch wieder etwas befreien. Fehler dürfen gemacht werden. Neue Wege sollen gefunden werden. Der sichere Grund darf da verlassen werden.
© Franz Habermacher
HABI-ART KUNST-SCHULE ZÜRICH

Die Kunstmalschule

Das besondere an der Schule ist wie der Stoff vermittelt wird. Es ist kein Frontalunterricht wie wir ihn von der Schule her kennen, bei dem ein Mittelweg zwischen dem schnellen und dem langsamen Schüler gesucht wird. Es geht jeder Schüler in seinem Tempo durchs Programm und kann so seine Arbeiten jeweils immer fertig stellen. Das schriftliche Kursmaterial ist der Leitfaden durch den Kurs. Der Kursleiter unterstützt die Schüler bei ihren Aufgaben. Der Unterricht findet eher in der Form eines Dialoges zwischen dem Schüler und dem Kursleiter statt. Das Tun ist immer ein Prüfstein. Eine gelungene Ausführung ist für den Schüler und den Kursleiter jeweils ein schönes Erfolgserlebnis.

Stillleben sind Basistraining für die Regeln

der Kunst

Alltägliche Gegenstände wie Vasen, Krüge und Dekorationsgegenstände sind schnell zur Hand. An einzelnen Gegenständen, oder an einer Komposition werden auf einem Blatt Papier die Techniken der Malerei geübt. Schritt für Schritt werden so neue Aspekte in der Malerei behandelt. Ein Künstler sollte mit den Regeln und Materialien in der Malerei sehr gut vertraut sein. So kann er sich bei seiner kreativen Tätigkeit, ganz auf seine Kreation konzentrieren und muss nicht an viele technische Einzelheiten denken.

Die vier Entwicklungsstufen

Um Meister zu werden gibt es vier Entwicklungsstufen mit Geduld zu überwinden. Dies ist jetzt aus der Sicht eines Aquarelllisten, hat aber für die anderen auch Gültigkeit: 1. Der Anfang ist ein unbekümmertes Herangehen an Farben und Technik ohne große Erwartungshaltung. Zufällige, überraschende Ergebnisse entstehen. 2. Es folgt eine bewusste Inkompetenz. Frustration und Verkrampfung können sich einstellen. Glückliche Zufälle können durch eine fixierte Haltung verhindert werden. 3. Wenn Sie dieses Tal mit viel Fleiß, Willen und Durchhaltevermögen durchschritten haben, tritt Kompetenz in Erscheinung. Diese Stufe hat viel mit Können und Erfahrung zu tun. Man läuft da Gefahr sich selber zu kopieren, was einen künstlerischen Prozess nur vortäuscht. 4. Erst in der vierten Phase, nachdem man die Aquarell-Techniken gelernt, verinnerlicht und gespeichert hat, kann man schöpferisch tätig sein. Um kreativ zu sein, muss man sich von diesen Regeln auch wieder etwas befreien. Fehler dürfen gemacht werden. Neue Wege sollen gefunden werden. Der sichere Grund darf da verlassen werden.